Das ribbon board (auch Fascia-Display) ist das lange, schmale LED-Band, das sich zwischen den Rängen um den Innenraum einer Arena zieht. Bei einem Eishockey-, Basketball- oder College-Spiel verdient es sich seinen Platz als Sponsoreninventar: Markenschleifen, kurze Takeovers beim Torerfolg und Effekte über den gesamten Ring, die das Publikum in den Moment hineinziehen. Die großen Profiligen fahren ihre Bänder aus Regieräumen in Broadcast-Qualität; unterhalb dieser Ebene funktioniert eine deutlich einfachere Antwort: Ribbon Board Software auf einem einzigen Windows-PC.
Was die Software für ein Band leistet
- Sponsorenschleifen. Playlists rotieren das Sponsorenpaket über das gesamte Spiel; Szenen platzieren unterschiedliche Inhalte gleichzeitig an verschiedenen Abschnitten des Rings.
- Takeovers im Spielmoment. Tor, Auszeit, Überzahlspiel, Halbzeit — Schnellaktionen schalten das gesamte Band mit einem Klick auf den Moment und kehren danach exakt an die Stelle der Schleife zurück, an der sie unterbrochen wurde.
- Jede Bandgeometrie. Ein durchgehender Ring, getrennte Bänder je Rang oder ein Band mit Umbruch auf eine zweite Zeile — Sie geben Modulgröße und Anzahl ein, die Inhalte passen sich ohne schwarze Nahtstellen automatisch ein.
- Wiedergabenachweis. Protokolle je Einblendung mit Zeitstempel, gebündelt zu Berichten je Sponsor, die Ihr Partnerschaftsteam der Rechnung beilegen kann.
Wo es passt (und wo nicht)
Universitätsarenen, Nachwuchs- und Zweitliga-Hallen, Trainingszentren und mittelgroße Spielstätten rechtfertigen für das Band allein selten einen kompletten Regieraum-Playout-Stack. Ein Software-Player hat genau die richtige Größe: ein PC, über HDMI mit dem LED-Prozessor des Bandes verbunden, ein Operator mit einem Browser — und die gesamte Brüstung ist live. Falls Ihr Haus für die große Videowand bereits ein Show-Control-System betreibt, koexistiert der Band-Player problemlos damit: Er belegt nur den PC und den Prozessor, die das Band ansteuern.
Hardwareunabhängigkeit
Ribbon-Software → Playout-PC → LED-Prozessor → Band an der Brüstung
Der Player gibt standardmäßiges Vollbildvideo aus; der Prozessor erfasst es wie jede andere Quelle. Damit gibt es keine Bindung an die Panelmarke des Bandes — und wenn das Haus die Panels austauscht, überstehen Software, Medienbibliothek und Sponsorenberichte den Wechsel unverändert.
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